Was genau ist ein Privatkredit?

Als Privatkredit bezeichnet man einen Kredit, der nicht durch eine Bank oder einen anderen gewerblichen Kreditgeber, sondern von einer privaten Person an den Kreditnehmer vergeben wurde.

Die meisten Privatkredite werden immer noch innerhalb der eigenen Familie vergeben, das heißt, wenn die Mutter dem Sohn eine bestimmte Summe leiht und dieser die Summe in Raten monatlich zurück zahlt, spricht man von einem Kredit. Diese Form des Kredits wird aber auch häufig als Verwandtenkredit bezeichnet.

Generell kann der Privatkredit aber von jeder beliebigen privaten Person an eine andere vergeben werden. Allerdings findet man diese Form von Krediten außerhalb der Familie eher selten. Der Grund hierfür ist denkbar einfach, für einen privaten Kreditgeber ist es fast unmöglich, vorab zu kontrollieren, ob der Kreditnehmer überhaupt im Stande ist, den Kredit jemals wieder zurück zu zahlen. Die fehlende Möglichkeit, die Bonität des an einem Privatkredit Interessierten zu ermitteln macht den meisten Kreditgebern erhebliche Sorgen.

Bei Abschluss eines Privatkredits kann der Kreditgeber genau wie eine Bank Sicherheiten verlangen, diese Sicherheiten werden dann vertraglich festgehalten.

Der Abschluss eines Privatkredits kann aber auch formlos, also ohne Vertrag geschlossen werden. Diese Variante führt allerdings dazu, dass man im Falle den gegebenen Kredit beweisen zu müssen keinen Beweis mehr zur Verfügung hat.

Der Beitrag wurde am Dienstag, den 10. November 2009 um 17:32 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
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